Radeln ohne Alter

»Recht auf Wind im Haar in jedem Alter«

Das ganze mal von Anfang an erzählt: Lena Jänicke, Mitglied im Gemeindekirchenrat unserer Gemeinde, lernt das Projekt Radeln ohne Alter kennen, ist begeistert und erzählt bei einer Sitzung des Gemeindekirchenrats davon. Alle finden: Eine tolle Sache, das machen wir!

Der nächste Schritt folgt: Im Mai, beim 1. Treffpunkt Ehrenamt 2019, einer Veranstaltung zu der 2mal im Jahr alle Ehrenamtlichen der Gemeinde eingeladen werden, stellt sich das Projekt Radeln ohne Alter vor (danke, dass Ihr da wart!) und bringt auch eine Rikscha mit. Wie es ist, damit gefahren zu werden, probieren viele Teilnehmer*innen des Festes gleich mal aus.

Wie funktioniert »Radeln ohne Alter«?

Ganz einfach: Menschen, die sich gern bewegen, die gern Rad fahren, schenken älteren Menschen, die nicht mehr selbst radeln können, ein bisschen ihrer Zeit, holen sie mit der Rikscha zuhause oder im Seniorenzentrum oder in der Alteneinrichtung ab und machen mit ihnen eine kleine Ausfahrt. Die ehrenamtlichen Radler machen sich das zur Aufgabe: ältere Menschen sollen wieder Wind in den Haaren spüren können. Dieser treffende, schöne Satz, den man nicht besser formulieren kann, ist ein Zitat von der Webseite Radeln ohne Alter.

Mitmachen, mitradeln!

Um das Projekt Radeln ohne Alter in unserer Gemeinde anbieten zu können, suchen wir jetzt Mitmacher*innen und Mitradler*innen. Wer Lust hat, mal für 1-2 Stunden in der Woche in die Pedale zu treten und Menschen, die vielleicht nicht mehr so viel an die frische Luft kommen, durch die Gegend zu radeln, meldet sich bitte über dieses Kontaktformular bei Lena Jänicke. Sie ruft dann zurück!

Dann brauchen wir eine Rikscha!

Richtig. Und die sind gar nicht billig. Aber das tolle ist: Es scheint eine Finanzierungsmöglichkeit dafür zu geben. Also: Wenn wir genügend Radler*innen finden, dann wird es auch eine Rikscha geben!

 

 

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