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Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder
Veröffentlicht am Mo., 10. Jan. 2022 18:38 Uhr
Aus der Gemeinde ...

Wie gerne habe ich als Kind die Geschichte von Zachäus im Kindergottesdienst gehört. Genauso gerne habe ich sie später als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Kindergottesdienst erzählt. Weswegen kann ich gar nicht genau sagen. Aber irgendetwas hat mich an der Geschichte aus dem Lukasevangelium gereizt, fasziniert. Als ich dann den Wochenspruch für diese Woche gelesen habe, ist mir die Geschichte recht schnell in den Sinn gekommen. Falls sie ihnen gerade nicht mehr so präsent ist, hier ist sie aus der Basisbibel:

„Jesus kam nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort lebte ein Mann, der Zachäus hieß. Er war der oberste Zolleinnehmer und sehr reich. Er wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus war. Aber er konnte es nicht, denn er war klein, und die Volksmenge versperrte ihm die Sicht. Deshalb lief er voraus und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus sehen zu können – denn dort musste er vorbeikommen.  Als Jesus an die Stelle kam, blickte er hoch und sagte zu ihm: „Zachäus, steig schnell herab. Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ Sofort stieg Zachäus vom Baum herab. Voller Freude nahm er Jesus bei sich auf. Als die Leute das sahen, ärgerten sie sich und sagten zueinander: „Bei einem Sünder ist er eingekehrt!“ Aber Zachäus stand auf und sagte zum Herrn: „Herr, die Hälfte von meinem Besitz werde ich den Armen geben. Und wem ich zu viel abgenommen habe, dem werde ich es vierfach zurückzahlen.“ Da sagte Jesus zu ihm: „Heute bist du gerettet worden –zusammen mit allen, die in deinem Haus leben. Denn auch du bist ein Nachkomme Abrahams! Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten.“  

Was würde heute passieren? Eine Moralpredigt wäre sicher drin. Und was macht Jesus, er lädt sich bei ihm ein trotz, oder gerade wegen seines Rufs. Mehr passiert von Jesus aus in der Geschichte im Lukasevangelium nicht. Und doch passiert ganz viel. Denn Jesus hat durch sein Da sein etwas in Zachäus bewirkt. Der Geist Gottes hat in Zachäus etwas bewirkt, hat in ihm gewirkt - hat etwas in ihm verändert.

»Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder«

Der Wochenspruch lädt dazu ein, über Zachäus nachzudenken. Und er lädt uns ein darüber nachzudenken, wo wir den Blickwinkel ändern wollen - gerade zu Beginn des neuen Jahres mit den neuen Vorsätzen, die man sich nimmt, ein kleiner Anfang. Sind Sie dabei?

Kommen Sie gut durch die zweite Woche des neuen Jahres!

Herzlichst Ihre
Kirsten Goltz